Online Backup mit Backblaze

Backblaze

Ich habe eine ganze Menge zum Thema Online Backup ausprobiert: Mozy, Crashplan, mit Arq zu Amazon Glacier uvm. So richtig überzeugt hat mich davon nichts. Kurz bevor ich am Aufgeben war, bekam ich den Tipp mit Backblaze. Und es hat mich überzeugt. Läuft sauber im Hintergrund und macht sich nur ans backuppen, wenn das System so vor sich hindröselt. Hamma!

Schon die Installation war super einfach. Mailadresse eingeben, Passwort ausdenken und eingeben, Software runterladen, installieren, fertig. In den Einstellungen muss man nichts grossartig auswählen oder verändern. So mag das der Boerge. Seitdem werkelt Backblaze ohne grosses Aufsehen vor sich hin. Die 15 Tage Trial habe ich nicht voll ausgenutzt. Nach ca. 10 Tagen habe ich mich dann komplett für Backblaze entschieden. Natürlich habe ich diverse Fachblogs besucht. Auch deren Urteil zu Backblaze fiel oft sehr gut aus. Na da kann man doch drauf vertrauen 🙂

Backblaze Mac

Die Backup Software ist für Mac und Windows Systeme erhältlich. Für das Backup erhält man unlimitierten Speicherplatz. Die Datensicherung findet kontinuierlich im Hintergrund statt. Alle Daten werden auf dem Mac bzw. PC verschlüsselt, über eine verschlüsselte Verbindung an die Backblaze Server gesendet und dann in der entfernten verschlüsselten Datenbank abgelegt. Also noch verschlüsselter geht nun wirklich nicht, oder?! Auch externe USB- und Firewire-Festplatten können gesichert werden. Als Schmankerl gibt es dann noch eine iPhone App, mit der man auch unterwegs auf sein Backup zugreifen kann.

Backblaze iPhone

Das alles für einen Preis ab 3.96 US-Dollar im Monat.

$3.96 pro Monat für 2 Jahr(e) ($95,- insgesamt)
$4.17 pro Monat für 1 Jahr(e) ($50,- insgesamt)
$5 Automatischer Kontoeinzug jeden Monat

Fairer Preis.

Zum Thema Wiederherstellung kann ich leider zum Glück noch nichts sagen. Ich will es aber auch nicht ohne Grund ausprobieren. Aber auch da habe ich grosses Vertrauen in diverse Internetz-Blogs, die überwiegend gute Wiederherstellungsprognosen abgaben. Man kann seine Daten zur Wiederherstellung seines Sytems via Internet runterladen oder das Backup als Flash-Laufwerk ($ 99) oder USB-Festplatte ($ 189) bestellen.

Fazit: Empfehlung pur für Backblaze! Happy backupping und rinjehaun 😉

Veröffentlicht von

https://koblow.de

...aka Björn Koblow. Ick bin ein Berliner, mal wieder. Ehrenamtlicher Beta-Tester und Internetzbefüller. Ich schreibe hier über alles und nichts. #ehemann #vater #42 #tasskaff #prooost #berlin #friedenau #damals™ #

11 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ey Kollege, hättste mal vorher gefragt…

    Ick schwör ja auf CrashPlan da es meiner Meinung nach einige Vorteile hat:

    1.) Die externen Platten, welche man mitsichert bleiben auch im Backup wenn sie für unbestimmte Zeit nicht mit dem Rechner verbunden sind. Das war meines Wissens noch vor ca. 2-3 Jahren bei Backblaze nicht der Fall. Dort sind die nach 30 Tage aus dem Backup geflogen und man musste sie komplett neu hochladen wenn man sie wieder angestöpselt hat.

    2.) Geschwindigkeit. Auch hier sind meine Erfahrungen einige Jahre alt. CrashPlan liess bei mir deutlich schnellere Uploads zu als alle anderen Services. Wenn man 600GB sichern will, ist das schon ein schlagendes Argument.

    Alle Features, welche Du beschrieben hast, kann CrashPlan auch. Läuft auf Mac, Windows, Linux (headless). Wiederherstellung habe ich schon einige Male ausprobiert. Klappt super. Auch das “Übernehmen” eines vorhandenen Backups wenn man mal den Rechner neu installiert funktioniert. Einfach den CrashPlan client wieder installieren und bei der Configuration angeben welches vorhandene Backup man übernehmen will. Dann müssen nicht alle schon einmal hochgeladenen Dateien noch einmal hochgeladen werden. Sehr praktisches Feature.

    Wer nichts für CrashPlan bezahlen möchte kann es trotzdem im Peer-to-Peer-Modus benutzen. Dabei installiert man den Client einfach auf mehreren Rechnern und gibt lokalen Speicherplatz für entfernte Clients frei. CrashPlan sichert dann auf diese Remote Rechner und schafft somit wenigstens ein bisschen Sicherheit.

    Ich habe bei CrashPlan den Family Plan für 10 Rechner und sichere damit unsere Laptops und auch meinen Root-Server bei Hetzner inkl. der virtuellen Maschinen.

    • Danke für Deinen ausführlichen Kommentar!

      Wie oben beschrieben, habe ich Crashplan angetestet. Mehrmals. Hat mir nicht zugesagt. Und war bei mir unerträglich lahm. Oder ich war zu doof für die perfekten Einstellungen 😉

  2. For the stats: Ich nutze insgesamt ca. 919.2GB bei CrashPlan mit allen meinen Rechnern. Davon sind aber einige VMs im Rechenzentrum mit zügiger Anbindung.

    @Boerge: hast Du mal gecheckt wie das bei Backblaze jetzt mit den externen Laufwerken ist? Bleiben die auch disconnected im Backup?

  3. OK, das ist für mich immer noch ein No-Go-Argument. Einige meiner externen Platten schliesse ich nur einmal im Quartal zum Backup an.
    CrashPlan hat in den Settings einiges bzgl. Netzwerk-Geschwindigkeit. Vielleicht war da bei Dir nicht alles auf optimal gestellt.

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