Google Chromebook Samsung XE303C12

Google Chromebook Samsung XE303C12

Google Chromebook Samsung XE303C12

Google Chromebook vs. Apple Macbook Air

Keine Frage, das Apple iPad ist für #unterwegs eine feine Sache. Aber wenn es darum geht, längere Texte zu verfassen, dann ist mir eine physische Tastatur doch lieber. Also musste ein anderes mobiles Zweitgerät ins Auge gefasst werden. Jenes Auge fiel natürlich sofort auf ein Macbook Air. Leider liegt der Preis momentan nicht in meinem Budget. Na dann probieren wir doch mal so ein Google Chromebook aus (Windows ist nicht, liebe Leute!). Da ich viele Dienste aus dem Hause Google nutze, macht das sogar Sinn. Bei der wochenendlichen Schlenderung über den Berliner Alexanderplatz lag genau so ein Google Chromebook im dort ansässigen Saturn Markt zur direkten Abholung bereit.

Google Chromebook Samsung XE303C12

Zur Auswahl standen zwei Geräte von HP und eines von Samsung. Gewonnen hat ziemlich schnell das Samsung XE303C12, weil es eine SIM-Karte schlucken kann. Mobilität und so. Auch sah es dem eigentlich favorisiertem Macbook Air schon sehr ähnlich. Dann halt mal Plaste statt Alu. Für einen etwas runtergesetzten Preis von 295 Euro ging das Google Chromebook dann auf seine Reise ins B30 new HQ.

Alles wie immer: Karton aufreissen und reinglotzen. Aber so richtig viel war diesmal nicht zu finden. Lediglich das Google Chromebook, ein Netzteil und die Beschreibung waren inside. Nicht mal eine Data Becker CD war dabei. Menno. Als nächstes gleich mal oben links auf Power gedrückt und etwa 10 Sekunden später war das Teil startklar. Schon beeindruckend, irgendwie.

Google Chromebook – der erste Eindruck

Gleich vorne weg, das Google Chromebook von Samsung haut mich nicht komplett aus den Socken. Aber es macht genau das, was es verspricht. Es ist voll auf die Google Dienste ausgelegt. Und das funktioniert prächtig: zum Surfen Google Chrome, zum Schreiben Google Docs, zum sozialen Netzwerkeln und zur #tasskaff Bilder Verwaltung Google+ usw. Das Display ist natürlich eine Entäuschung, wenn man kurz zuvor an einem iMac gesessen hat. Aber nach ein paar Nutzungsstunden ist es echt ok. Es ist matt (nicht unwichtig für die Nutzung im Freien) und hat eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixel bei 11,6″. Damit kann man arbeiten. Die Tastatur ist sehr aufgeräumt und die Tasten sind sehr gut aufgeteilt und super zu erreichen. Sie kommt einer Mac Tastatur schon sehr nah. Das Touchpad ist auch ganz ok und hat sogar ein paar Gesten drauf. Der Akku soll bis zu 7 Stunden durchhalten. Dazu kann ich jetzt noch nichts sagen.

Hier noch ein paar technische Details:

  • Betriebssystem: Chrome OS
  • Prozessor: Samsung Exynos 5250
  • Hauptspeicher: 2 GB
  • Speichertyp: DDR3L-800 MHz Onboard
  • Display: 11,6″ (29,46 cm) LED-Display
  • Auflösung: 1.366 x 768, HD
  • SSD: 16 GB e.MMC Onboard
  • Anschlüsse: USB (1 x USB 2.0, 1 x USB 3.0), Kopfhörer/Mikrofon, HDMI
  • Multi Memory Kartenslot: 3-in-1 Multi Memory Card Slot (SD/SDHC/SDXC)
  • Maße Gehäuse (B x T x H): 289,6 x 208,5 x 16,8 – 17,5 mm
  • Gewicht: 1,13 kg

Womit das Google Chromebook von Samsung überhaupt nicht klar kommt: Tabmessies und HD-Videos. Bei zu vielen offenen Tabs hängt das System schon sehr oft durch. Da muss man sich dann von einigen offenen Tabs trennen oder die Chrome Erweiterung “Tab Hibernation” installieren und nutzen. Die lustigen HD-Kurzvideos auf Youtube laufen nicht ruckelfrei. Aber das war nicht anders zu erwarten und ist auch nicht mein Hauptanwendungszweck.

Wer ein mobiles Gerät sucht, auf eine physische Tastatur nicht verzichten will und ein ähnliches Budget wie meinereiner zur Verfügung hat, für den könnte das Google Chromebook Samsung XE303C12 eine echte Alternative sein. Für mich ist sie das jetzt schon.

Happy chroming und rinjehaun 😉

Veröffentlicht von

https://koblow.de

...aka Björn Koblow. Ick bin ein Berliner, mal wieder. Ehrenamtlicher Beta-Tester und Internetzbefüller. Ich schreibe hier über alles und nichts. #ehemann #vater #42 #tasskaff #prooost #berlin #friedenau #damals™ #

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